Sommer, Sonne, Sonnenschein: der Mai gibt dieses Jahr richtig Gas und erfreut uns mit Temperaturen teilweise über 30 Grad. Was uns im Freibad und beim Eisessen Spaß macht, ist für unsere Vierbeiner häufig eine große Herausforderung. Vor allem, weil in diesem Jahr der Sprung von einstelligen Temperaturen auf Hochsommer innerhalb einer Woche passiert ist.
Warum hohe Temperaturen für Hunde belastend sind
Im Gegensatz zum Menschen besitzen Hunde nur sehr wenige Schweißdrüsen und können ihre Körpertemperatur deshalb nicht effektiv über das Schwitzen regulieren. Die sogenannte Thermoregulation funktioniert beim Hund hauptsächlich über das Hecheln sowie in geringerem Maße über die Pfotenballen.
Beim Hecheln verdunstet Feuchtigkeit über die Schleimhäute von Zunge, Maul und Atemwegen. Durch diese Verdunstungskälte versucht der Körper, überschüssige Wärme abzugeben. Steigen die Außentemperaturen jedoch stark an oder ist die Luftfeuchtigkeit hoch, gerät dieser natürliche Kühlmechanismus schnell an seine Grenzen. Der Hund kann die aufgenommene Wärme nicht mehr ausreichend abführen, wodurch die Körpertemperatur gefährlich ansteigen kann.
Zusätzlich verfügen Hunde an ihren Pfoten über sogenannte ekkrine Schweißdrüsen. Diese geben geringe Mengen Schweiß über die Ballen ab und unterstützen die Temperaturregulation minimal. Im Vergleich zur menschlichen Schweißproduktion spielt dieser Mechanismus jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Deshalb sind Hunde deutlich anfälliger für Überhitzung und Hitzestress. Kann der Organismus die Körpertemperatur nicht mehr stabil halten, droht ein Hitzschlag beim Hund. Erste Warnzeichen sind starkes Hecheln, Unruhe, erhöhte Herzfrequenz, Taumeln oder Apathie. Ohne schnelle Abkühlung kann ein Hitzschlag lebensbedrohlich werden.
Sommer mit Hund entspannt genießen
Mit diesen Tipps wird der Sommer für euch und eure Hunde toll:
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Auto
Lasst eure Hunde niemals im Fahrzeug zurück. Selbst wenige Minuten reichen aus, damit sich das Auto lebensgefährlich aufheizt. Nein, auch keine zehn Minuten schnell zum Einkaufen. Gar nicht. Außer euer Fahrzeug verfügt über eine Standklimaanlage.
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Körperliche Belastungen reduzieren
Beinahe jedes Jahr sieht man es: der Fahrradfahrer mit Hund, mittags in der prallen Sonne auf dem Radweg. Währen euch der kühle Fahrtwind um die Ohren weht, belastet Sport das Herz-Kreislauf-System eures Hundes. Daher folgt gleich unser nächster Tipp:
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Spaziergänge in den kühlen Morgen- und Abendstunden
Meidet Mittagshitze. Früh morgens und spät abends sind die Temperaturen deutlich angenehmer. Prüft Asphalt vorher mit eurem Handrücken, ob er für die Hundepfoten zu heiss ist und sucht euch lieber Runden, die schattig sind.
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Immer ausreichend Wasser dabeihaben
Hunde verlieren bei Hitze, wie wir Menschen, viel Flüssigkeit. Daher gilt auch für unsere Vierbeiner: genügend Trinken. Habt auch bei Ausflügen ausreichend Wasser für eure Hunde dabei.
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Abkühlung
Ein Sprung in den Hundepool, ein morgendlicher Ausflug an den Hundestrand oder ein Wasserspiel im Garten: so macht der Sommer Spaß! Achtung: checkt bei Seen vorher, ob es eine Blaualgen-Warnung gibt!
Mit der richtigen Vorbereitung wird der Sommer für Hunde deutlich angenehmer und sicherer. Wer auf Hitze, ausreichend Abkühlung und die Bedürfnisse seines Vierbeiners achtet, kann die warme Jahreszeit gemeinsam entspannt genießen. Übrigens: das gilt natürlich auch für den Sommerurlaub mit Hund. Unsere Tipps hierzu findest du in einem separaten Blogbeitrag.